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Ich möchte dir heute näheres über Rohkost gesund gestalten erklären, da ich an der „14 Tage Rohkost Challenge“ (hier zu buchen) teilgenommen habe und so begeistert war und bin. Daher möchte ich mich dem Thema noch etwas genauer widmen.
Was bedeutet Rohkost gesund gestalten und ist sie wirklich gesund?
„Rohkost“ bezeichnet eine Ernährungsweise, bei der Lebensmittel roh gegessen werden und nicht erhitzt oder gekocht werden. Dies umfasst vor allem:
- Obst
- Gemüse
- Nüsse
- Samen
- Keimlinge
Aber wie Rohkost gesund gestalten, so wie es oft angesehen wird? Sie liefert viele wichtige Nährstoffe wie Vitamine, Mineralien, Enzyme und Ballaststoffe enthält und durch das Kochen keine Nährstoffe verloren gehen und viele Vitamine und Enzyme erhalten bleiben. „Rohkost“ bezieht sich auf Lebensmittel, die nicht über 42 Grad Celsius erhitzt wurden.
Achtung:
Insgesamt kann das Kochen auf die Nährstoffe in Lebensmitteln negative Auswirkungen haben und es ist daher wichtig, auch schonendere Zubereitungsarten wie Dampfgaren oder Rohkost in Betracht zu ziehen, um den Nährstoffgehalt bestmöglich zu erhalten. „Rohkost“ kann sowohl als Teil einer ausgewogenen Ernährung eingesetzt werden, als auch als alleinige Ernährungsform, die als Rohkostdiät bezeichnet wird.
Ist „Rohkost“ wirklich gesund?
Wie kann ich Rohkost wirklich gesund gestalten?
Durch den Verzehr von rohen, unverarbeiteten Lebensmitteln können auch bestimmte gesundheitliche Vorteile erzielt werden, wie z.B.:
- Bessere Verdauung: „Rohkost“ ist reich an Ballaststoffen, die die Verdauung fördern und Verstopfung vorbeugen können.
- Stärkung des Immunsystems: Rohes Obst und Gemüse enthalten viele Antioxidantien, die das Immunsystem stärken und vor Krankheiten schützen können.
- Rohkost ist reich an wichtigen Nährstoffen wie Vitaminen, Mineralien, Antioxidantien und Enzymen, die dazu beitragen können, nicht nur das Immunsystem zu stärken, sondern ebenso Entzündungen im Körper zu reduzieren.
- Rohkost kann dazu beitragen, das Risiko für chronische Krankheiten wie Herzkrankheiten, Diabetes und Krebs zu reduzieren, da sie reich an Phytonährstoffen sind, die entzündungshemmende und krebsbekämpfende Eigenschaften haben.
- Gewichtsmanagement: „Rohkost“ ist meist kalorienarm und gleichzeitig sehr nährstoffreich, was dazu beitragen kann, Gewicht zu verlieren oder zu halten und das Energieniveau zu steigern. „Rohkost“ enthält zudem viele Ballaststoffe, was dazu beitragen kann, das Gewicht zu kontrollieren, den Stoffwechsel zu regulieren und die Verdauung zu unterstützen.
- Der Verzehr von rohen Lebensmitteln kann auch die Hautgesundheit verbessern, da sie reich an Antioxidantien sind, die helfen, freie Radikale abzuwehren und die Haut vor frühzeitiger Alterung zu schützen. Durch den Verzehr von rohem Obst und Gemüse kann die Haut mit wichtigen Nährstoffen versorgt werden, die zur Gesundheit und Ausstrahlung der Haut beitragen.
- Verbesserung der Energielevels: „Rohkost“ liefert dem Körper wichtige Nährstoffe, die die Energielevels steigern und die allgemeine Vitalität verbessern können.
Insgesamt kann der Verzehr von Rohkost dazu beitragen, deine Gesundheit zu verbessern, dein Wohlbefinden zu steigern und die Lebensqualität zu erhöhen. Es ist jedoch wichtig, eine ausgewogene Ernährung zu befolgen und sicherzustellen, dass du genügend Nährstoffe erhältst, auch wenn du dich hauptsächlich von rohen Lebensmitteln ernährst.
Worauf achten, um „Rohkost“ gesund zu gestalten?
Beim Verzehr ist es wichtig, auf eine ausgewogene Ernährung zu achten und sicherzustellen, dass alle Nährstoffe abgedeckt sind. Einige Punkte, auf die man achten sollte, sind:
- Viel Abwechslung: Verschiedene Sorten von Obst, Gemüse, Nüssen, Samen und Keimlingen sollten regelmäßig auf deinem Speiseplan stehen, um eine breite Palette an Nährstoffen zu erhalten.
- Qualität der Zutaten: Verwende frische, biologische und hochwertige Produkte, um sicherzustellen, dass du die meisten Nährstoffe und Vitamine erhältst.
- Hygiene: Achte darauf, dass die „Rohkost“ sauber und gut gewaschen ist, um eine Kontamination mit Krankheitserregern zu vermeiden.
- Aufnahme von Proteinen: Achte darauf, genügend pflanzliche Proteinquellen wie Nüsse, Samen, Hülsenfrüchte und pflanzliche Milchalternativen zu dir zu nehmen.
- Fette und Öle: Achte darauf, gesunde Fette und Öle wie Avocado, Nüsse und Olivenöl in deine Ernährung einzubeziehen.
- Kalorienbilanz: Stelle sicher, dass du ausreichend Kalorien zu dir nimmst, um deinen Energiebedarf zu decken und Mangelerscheinungen vorzubeugen.
- Ergänzungen: Es kann sinnvoll sein, bestimmte Nährstoffe wie Vitamin B12, Eisen oder Omega-3-Fettsäuren durch Nahrungsergänzungsmittel zu ergänzen, wenn du diese nicht ausreichend über deine Nahrung aufnehmen können.
Zur Erklärung Vitamin B12
Bei vegan lebenden Menschen, wie ich es bin, wird oft kritisiert, dass ich Vitamin B12 zu mir nehmen muss. Dies ist übrigens die einzige Nahrungsergänzung, die ich als Veganerin zu mir nehme. Die Tiere bekommen Vitamin B12 in der Regel ebenso nur über das Futter. Warum muss ich dann also Tierisches zu mir nehmen, um Vitamin B12 zu bekommen, wenn ich es direkt zu mir nehmen kann? Ich halte diesen Kritikpunkt daher immer für unangemessen.
Falls du unsicher bist mit deiner veganen Ernährung oder noch ganz am Anfang stehst oder du gerade überlegst, vegan zu werden, ich bin vegane Ernährungsberaterin und kann dich dabei unterstützen.
Kontaktformular vegane Ernährungsberatung
„Rohkost“ gesund gestalten und vegane Ernährung – wie funktioniert das?
„Rohkost“ und vegane Ernährung sind zwei Ernährungsweisen, die sich auf pflanzliche Lebensmittel konzentrieren. So funktioniert es sehr gut, beides zu kombinieren.
Vegane Ernährung schließt jegliche tierische Produkte aus der Ernährung aus, einschließlich:
- Fleisch
- Fisch
- Wurst
- Milchprodukte
- Eier
Stattdessen wird der Fokus auf pflanzliche Lebensmittel gelegt, wie Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte, Nüsse und Vollkornprodukte. Veganer wählen diese Ernährungsweise aus ethischen Gründen, um Tierleid zu vermeiden. Dies war auch mein Hauptgrund, vegan zu werden. Auch gesundheitliche Gründe sind ausschlaggebend, da eine pflanzliche Ernährung mit vielen gesundheitlichen Vorteilen verbunden ist. Des Weiteren wird die Umwelt geschont.
Rohkost gesund gestalten und vegane Ernährung können miteinander kombiniert werden, um eine gesunde und ausgewogene Ernährungsweise zu erreichen, die reich an pflanzlichen Nährstoffen ist. Es ist wichtig, darauf zu achten, dass du genügend Protein, Eisen, Vitamin B12 und andere wichtige Nährstoffe aus pflanzlichen Quellen erhältst, um Mangelerscheinungen vorzubeugen. Ich, wie erwähnt, erhalte außer Vitamin B12 alle Nährstoffe aus meiner veganen Ernährung.
Beispiel Kidneybohnen und Rindfleisch:
100 Gramm Kidneybohnen enthalten, genau wie 100 Gramm Rindfleisch 22 Gramm Proteine. Im Gegenzug dazu enthalten 100 Gramm Kidneybohnen 0 Milligramm Cholesterol, beim Rindfleisch hingegen sind es 74 mg Cholesterol. Welche Krankheiten dies begünstigen kann, ist kein Geheimnis.
100 Gramm Kidneybohnen enthalten etwas mehr Eisen als Rindfleisch, 123 Milligramm Kalzium, beim Rindfleisch sind es 12 Milligramm.
100 Gramm Kidneybohnen enthalten 170 Milligramm Magnesium, beim Rindfleisch sind es 21 Milligramm.
Warum soll ich da so ungesundes Fleisch zu mir nehmen, für das die Tiere so gequält werden? Dies war nur ein Beispiel.
Es gibt so viele vegane Lebensmittel. Man muss sie nur richtig in den Speiseplan integrieren.
Fazit
Rohkost, vor allem Rohkost gesund gestalten, liegt im Trend. Immer mehr Menschen entscheiden sich dafür, ihre Ernährung durch den Verzehr von roher und unverarbeiteter Nahrung zu ergänzen oder sogar komplett darauf umzusteigen. Rohkost wird oft als gesund und nährstoffreich angesehen und kann dazu beitragen, das Wohlbefinden zu steigern und das Immunsystem zu stärken. Es gibt mittlerweile auch viele Restaurants und Cafés, die sich auf Rohkost spezialisiert haben und eine Vielzahl von leckeren Gerichten anbieten.


